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| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 64,84 € |
65,70 € |
-0,86 € |
-1,31 % |
23.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006048432 |
604843 |
- € |
- € |
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Henkel VZ halten 13.11.2001
Bankgesellschaft Berlin
Der zuständige Analyst Oliver Günter von der Bankgesellschaft Berlin stuft die Aktien der Henkel AG (WKN 604843, VZ) weiterhin auf "halten" ein.
Auf den ersten Blick sei das Ergebnis für das dritte Quartal 2001 erwartungsgemäß positiv ausgefallen. Positiv habe dabei Cognis mit einer Steigerung des EBIT um 26% überrascht. Allerdings spiele dies für die Bewertung keine Rolle mehr, da der Verkauf von Cognis fest vereinbart sei.
Noch schwächer als erwartet sei das Geschäft bei den Klebstoffen verlaufen. Henkel habe (im Gegensatz z.B. zu ICI) noch nicht von niedrigeren Rohstoffpreisen profitiert. Der Gewinnrückgang habe wie schon im zweiten Quartal vor allem die Konsumentenklebstoffe (EBIT –32% v.a. wegen Schwäche in Deutschland) und die Konstruktionsklebstoffe (-91% wegen Nachfrageeinbruchs in der Elektronikindustrie) getroffen.
In der Oberflächentechnologie sei das EBIT um 56% eingebrochen. Grund seien die Nachfragerückgänge aufgrund der US-Rezession und der Krisen in der Türkei, im Mercosur und in Japan gewesen.
Eine negative Überraschung habe der Umsatzrückgang in der Kosmetik dargestellt. Als Gründe seien eine schwächere Geschäftsentwicklung in Frankreich (wegen aggressiveren Verhaltens von L´Oreal), Israel und der Türkei sowie Abwertungen in Asien/Pazifik angegeben worden. Die Probleme in China, wo ausländische Anbieter unter einheimischer Konkurrenz zu leiden hätten, seien noch nicht gelöst. Das Ergebnis des Bereichs sei durch Veräußerungsgewinne von 15 Mio. Euro unterstützt worden.
Die Aktie erscheint weiterhin angemessen bewertet, so dass man bei der Bankgesellschaft Berlin die Empfehlung unverändert bei "halten" lässt.
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